Zum Inhalt springen

LANDSKRON

Die Burgruine Landskron ist ein markanter Ort und ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte.

Als Bestandteil der mittelalterlichen Befestigung mit Mauern, Türmen und Gräben übte die Burg seit Anbeginn im frühen 13. Jahrhundert Schutz und Kontrolle über die Stadt aus. Dass diese Funktion nicht immer unbestritten blieb, belegen häufige Zerstörungen und immer wieder Neubauten. Ein Blick durch die hohlen Fensteröffnungen der romantischen Burgruine auf die Stadt ist atemberaubend.

Hoch über Oppenheim ragt die Burgruine Landskron weit sichtbar in den rheinhessischen Himmel.

Steigen Sie hinauf, und ein atemberaubendes Panorama öffnet sich vor Ihnen: sanfte Weinberge, der Rhein, das hessische Ried in der Ferne – und bei klarer Sicht sogar die Skyline von Frankfurt am Main.

Von der einstigen Reichsburg ist heute nur ein Teil erhalten geblieben, doch jeder Stein erzählt Geschichte. Erst seit 1668 trägt sie den klangvollen Namen „Landskron“. Einst führten zwei Zugänge zur Burg: ein Tor ins bergige Hinterland, ein zweites verband sie über eine Zugbrücke direkt mit der Stadt. Vom mächtigen Bergfried aus dem 13. Jahrhundert steht heute noch der untere Teil, während der Palas – das einstige Wohngebäude – aus dem 16. Jahrhundert stammt. Starke Mauern und doppelte Gräben schützten die Anlage einst und banden sie eng in die Verteidigung Oppenheims ein.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1244, wobei vieles dafür spricht, dass hier schon zuvor eine erste Befestigung stand. 1257 zerstört, wurde sie bis 1281 wiederaufgebaut. Ihre bedeutendste Zeit erlebte die Burg um 1400 unter Pfalzgraf Ruprecht dem Jüngeren, der 1400 zum römisch-deutschen König gewählt wurde. Zwischen 1402 und 1410 weilte er wiederholt hier – und starb am 18. Mai 1410 an diesem geschichtsträchtigen Ort.

Ab 1615 ließ Kurfürst Friedrich V. die Burg zu einem prächtigen Schloss ausbauen – ein Traum, der durch den Dreißigjährigen Krieg jäh zerstört wurde: 1621 richtete ein Stadtbrand schwere Schäden an, 1689 folgten weitere Zerstörungen durch französische Truppen. Danach diente die Ruine gar als Steinbruch für den Wiederaufbau der Stadt.

Seit 1978 gehört die Burgruine dem Land Rheinland-Pfalz. Umfassende archäologische Untersuchungen zwischen 1990 und 1994 legten Fundamente und Mauerzüge frei.

Heute ist die Landskron ein faszinierendes Denkmal wechselvoller Geschichte – und ein stimmungsvoller Ort für kulturelle Veranstaltungen. Ein Besuch lohnt sich für Aussicht und Geschichte gleichermaßen.

Die Burgruine Landskron liegt hoch über Oppenheim.

Von hier oben schaust du weit übers Land, über Weinberge, Felder und die Stadt – bei klarem Wetter sogar bis ins hessische Ried und nach Frankfurt.

Genau deshalb war dieser Ort früher so wichtig: Wer hier stand, hatte die Stadt und die Umgebung gut im Blick.

Daher baute man schon vor über 800 Jahren an dieser Stelle eine Burg. Sie sollte Oppenheim schützen und gehörte zur starken Stadtbefestigung mit Mauern, Türmen und Gräben. Die Burg hatte zwei Zugänge: einer führte hinunter zur Stadt, der andere ins Umland. Auch eine Zugbrücke gehörte dazu.

Als die Menschen Kanonen und Schusswaffen erfanden, verlor die Verteidigung mit dicken Mauern an Bedeutung. Gegen die dicken Eisenkugeln halfen die alten Mauern nicht mehr. Daher wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut.

Wenn du auf der Wiese vor der Ruine stehst, schau mal am großen Hauptgebäude hoch. Dort siehst du riesige, eckige Fenster. Für eine Burg wären sie viel zu gefährlich gewesen, weil Feinde leicht hindurchschießen konnten. Aber im Schloss machten sie die Räume schön hell.

Im 17. Jahrhundert gab es furchtbare Kriege in Oppenheim. Dabei wurde die Burg bzw. das Schloss schwer zerstört. Die Menschen in der Stadt nutzten die Gelegenheit, um mit den Steinen der Burg, ihre zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

Heute kannst du Reste der Burg erkunden und auf der Wiese unterhalb ein Picknick machen.

Die Burg Landskron steht über der Stadt Oppenheim.

Heute ist die Burg eine Ruine.
Eine Ruine ist ein altes Haus, das kaputt ist.
Die Burg ist ungefähr 800 Jahre alt.
Die Burg war ein wichtiger Teil der Mauer um die Stadt.
Zu der Mauer gehörten auch Türme und Gräben.
Die Burg hat die Stadt beschützt.
Von der Burg aus konnte man alles gut sehen.
Nicht alle Menschen fanden die Burg gut.
Darum haben Feinde die Burg oft kaputt gemacht.
Die Menschen haben die Burg aber immer wieder neu gebaut.

Landskron Castle Ruin is a striking landmark and marks an important chapter in the town‘s history.

As part of the medieval fortifications, with walls, towers and moats, the castle provided protection and exercised control over the town from its beginnings in the early 13th century. Repeated destruction and reconstruction is testament to the fact that this function was not always undisputed. The views through the hollow window openings of this romantic castle ruin towards the town are truly spectacular.

Les ruines du château de Landskron constituent un lieu remarquable et un chapitre essentiel de l’histoire urbaine.

La forteresse, composée de remparts, de tours et de douves, faisait partie intégrante des fortifications médiévales et assurait dès le début du XIIIe siècle la protection et le contrôle de la ville. Les destructions et les reconstructions successives témoignent du fait que cette fonction n’a pas toujours fait l’unanimité. Les ouvertures des fenêtres des ruines romantiques du château offrent une vue à couper le souffle.

De ruïne van de Landskron is een markante plek en een belangrijk hoofdstuk in de stadsgeschiedenis.

Als onderdeel van de middeleeuwse vestingwerken, met muren, torens en grachten, bood de burcht vanaf het begin van de 13e eeuw bescherming en hield zij toezicht op de stad. Dat deze functie niet altijd onomstreden was, blijkt uit herhaalde verwoestingen en wederopbouw. Wie vandaag door de lege vensteropeningen kijkt, geniet van een adembenemend uitzicht over de oude binnenstad. Het uitzicht door de holle ramen van de romantische burchtruïne op de stad is ronduit indrukwekkend.

GUT ZU WISSEN

Alle Rundgänge starten zentral in der Altstadt und sind bequem zu Fuß erreichbar.
Dauer: ca. 1,5 bis 2,5 Stunden pro Rundgang

AUCH VERFÜGBAR

EXPERIENCE AVAILABLE IN