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RHEINTORBRUNNEN

Der Rheintorbrunnen am Postplatz erinnert an das frühere Rheintor, einen der wichtigsten Zugänge zur mittelalterlichen Stadt vom Rhein aus.

Hier passierten Händler, Reisende und Waren die Stadtmauer. Zugleich wurden an dieser Stelle Zölle erhoben und der Verkehr kontrolliert. Der heutige Brunnen wurde 2008 zum Jubiläum „1000 Jahre Marktrechte“ errichtet. Wer hier verweilt, steht an einem Ort, an dem sich die Geschichte der Stadt und ihre jahrhundertealte Verbindung zum Fluss manifestiert.

Am heutigen Postplatz, dort, wo Altstadt und Vorstadt aufeinandertreffen, steht der Rheintorbrunnen und erinnert an einen bedeutenden Ort im mittelalterlichen Oppenheim: das einstige Rheintor.

Hier, direkt am Zugang zum Fluss, pulsierte einst das Leben der Stadt – Waren, Nachrichten und Reisende strömten durch dieses Tor, das zugleich Verkehrsknotenpunkt und wehrhafter Teil der Stadtbefestigung war.

Seine Bedeutung erklärt sich aus Oppenheims enger Verbindung zum Rhein und zu den großen Handelswegen jener Zeit. Bereits 1008 erhielt die Stadt ihre Marktrechte, im 13. Jahrhundert sicherten Mauern und Tore das aufstrebende Gemeinwesen. Das Rheintor bildete dabei einen besonders wichtigen Zugang: Hier kamen die Waren vom Fluss in die Stadt, hier wurden Zölle und Abgaben erhoben – ein Ort voller Betriebsamkeit, an dem Handel und Verwaltung Hand in Hand gingen.

Das ursprüngliche Tor selbst ist heute nicht mehr erhalten, doch seine Geschichte lebt fort – nicht zuletzt durch den Platz, der bewusst an sie anknüpft. Der Rheintorbrunnen erinnert an den einstigen Standort und hält die Erinnerung an die mittelalterliche Stadtstruktur lebendig wach.

Der Brunnen selbst ist jüngeren Datums: Eingeweiht im Mai 2008, entstand er anlässlich des Jubiläums der Oppenheimer Marktrechte – getragen von der Initiative des örtlichen Geschichtsvereins und dem Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, finanziert durch Spenden. In den Jahren danach wurde auch das Umfeld umfassend neu gestaltet, um diesen Eingang zur Altstadt noch einladender zu gestalten.

Aus warmem rotem Sandstein gefertigt, besticht der Brunnen durch seine klare, rahmenartige Struktur mit einem querliegenden Balken, der den Platznamen trägt. In seiner Mitte befindet sich ein markantes, konisch geformtes Metallelement – ein kleines, modernes Zeichen inmitten historischer Kulisse.

So erinnert der Rheintorbrunnen bis heute an einen der wichtigsten Zugänge zur Stadt und an die enge Verbindung Oppenheims mit dem Rheinhandel und seinen Märkten, deren Ursprünge bis ins frühe 11. Jahrhundert zurückreichen.

Wenn du heute über den modernen Postplatz in Oppenheim spazierst, siehst du dort einen Brunnen in ganz besonderer Form, den Rheintorbrunnen.

Obwohl er erst im Mai 2008 gebaut wurde, erzählt er uns einen Teil der Geschichte Oppenheims, die über 1000 Jahre alt ist.

Früher stand ganz in der Nähe ein echtes, großes Stadttor aus Stein, das Rheintor. Wer mit dem Schiff auf dem Rhein ankam und seine Waren in die Stadt bringen wollte, musste durch dieses Tor gehen.

Später wurde es abgerissen, aber der neue Brunnen soll uns genau an diesen wichtigen Ort erinnern.

Eingeweiht wurde der Brunnen im Jahr 2008 zu einem ganz besonderen Geburtstag. Denn im Jahr 1008, also vor über 1000 Jahren, bekam Oppenheim vom Kaiser das Marktrecht verliehen. Das bedeutete, Oppenheim durfte einen großen Markt veranstalten, auf dem Menschen von überall her einkaufen konnten. Das machte Oppenheim bedeutend und steinreich.

Weil das so wichtig war, haben der Oppenheimer Geschichtsverein und die Bürger beschlossen, diesen Brunnen als großes Denkmal genau hier aufzustellen. Er erinnert uns jeden Tag daran, wie Oppenheim zu einer berühmten Handelsstadt wurde.

Der Rhein-Tor-Brunnen steht am Post-Platz.

Er erinnert an das frühere Rhein-Tor.
Durch dieses Tor kam man früher vom Rhein in die Stadt.
Das war einer der wichtigsten Eingänge.
Hier sind Händler und Reisende durchgegangen.
Und hier kamen die Waren in die Stadt.
Die Wächter haben alles kontrolliert.
Die Händler mussten eine Gebühr bezahlen.
Diese Gebühr heißt Zoll.
Das Tor gibt es heute nicht mehr.
Der Brunnen selbst ist neu errichtet.
Er erinnert an das Rhein-Tor.

The Rheintorbrunnen on Postplatz recalls the former Rhine Gate, one of the most important entrances to the medieval town from the river and the harbour.

Merchants, travellers and goods passed through the town wall here. At the same time, customs were collected and traffic was controlled at this point. The present fountain was erected in 2008 to mark the anniversary of ‚1,000 years of market rights‘. Those who pause here stand at a place where the town‘s history and its centuries-old connection with the river become tangible.

Le Rheintorbrunnen, situé sur le Postplatz, rappelle l‘ancienne porte du Rhin, l‘un des principaux accès à la ville médiévale depuis le Rhin.

Marchands, voyageurs et marchandises franchissaient ici la muraille. C’est aussi à cet endroit que des droits de douane étaient perçus et la circulation contrôlée. La fontaine actuelle a été érigée en 2008 à l‘occasion des « 1000 ans de droits de marché ». Quiconque s’arrête ici se trouve dans un lieu où s‘incarne l‘histoire de la ville et son lien séculaire avec le fleuve.

De Rheintorbrunnen op de Postplatz herinnert aan de vroegere Rijnpoort, een van de belangrijkste toegangen tot de middeleeuwse stad vanaf de Rijn.

Hier passeerden kooplieden, reizigers en goederen de stadsmuur. Tegelijkertijd werden op deze plek tollen geheven en werd het verkeer gecontroleerd. De huidige fontein werd in 2008 opgericht ter gelegenheid van het jubileum ‚1000 jaar marktrechten‘. Wie hier stilstaat, bevindt zich op een plek waar de geschiedenis van de stad en haar eeuwenoude band met de rivier zichtbaar worden.

GUT ZU WISSEN

Alle Rundgänge starten zentral in der Altstadt und sind bequem zu Fuß erreichbar.
Dauer: ca. 1,5 bis 2,5 Stunden pro Rundgang

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