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MARKTPLATZ

Der Marktplatz in Oppenheim ist seit dem Mittelalter das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Stadt.

Zwischen Katharinen- und Bartholomäuskirche gelegen, vereint er Geschichte und Handel. Seit der Verleihung der Marktrechte im Jahr 1008 prägt er die Stadt als wichtiger Handelsplatz. Händler boten Wein, Getreide und Waren unter Marktfrieden und zu festgelegten Maßen an. Die „Oppenheimer Elle“ am Rathaus erinnert daran. Heute ist er mit Rathaus, Gastronomie, Wochenmarkt und Festen ein lebendiger Treffpunkt.

Seit dem Mittelalter schlägt hier das Herz Oppenheims: Der Marktplatz liegt zwischen den Kirchen St. Katharinen und St. Bartholomäus, eingerahmt von historischen Häusern.

Bis heute bündelt sich an diesem Ort das wirtschaftliche, gesellschaftliche und öffentliche Leben der Stadt.

Seine besondere Bedeutung reicht bis ins Jahr 1008 zurück. Damals erhielt Oppenheim das Marktrecht und damit das Privileg, regelmäßig Märkte abzuhalten. Dieses Recht wurde zu einer wichtigen Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und machte Oppenheim zu einem regionalen Mittelpunkt des Handels. Zugleich sorgte es für klare Regeln und einen rechtlich gesicherten Rahmen.

Im Mittelalter herrschte auf dem Marktplatz geschäftiges Treiben. Händler aus der Umgebung und aus weiter entfernten Regionen boten hier ihre Waren an: Getreide und Wein, Tuch, Salz, Felle und Metallwaren. Für Sicherheit sorgte der sogenannte Marktfrieden. Er schützte den Handel und regelte Streitigkeiten. Verbindliche Maße und Gewichte schufen Vertrauen und Vergleichbarkeit und wurden von der Stadt kontrolliert.

Ein besonders anschauliches Zeugnis dieser Handelsordnung ist bis heute am Rathaus zu entdecken. An seiner südöstlichen Seite befindet sich die „Oppenheimer Elle“ – ein steinernes Längenmaß von etwa 62 Zentimetern, das einst als verbindliche Maßeinheit diente. An derselben Stelle stand bis 1436 auch das Münzhaus der Stadt. Erst mit dem Verlust des Münzrechts endete diese Funktion.

Doch ein Teil des wirtschaftlichen Lebens spielte sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch tief unter ihm ab. Der Lössboden unter der Stadt ließ sich vergleichsweise leicht bearbeiten. So entstand über Jahrhunderte ein weit verzweigtes Netz aus Kellern und unterirdischen Gängen. Hier lagerten Wein, Getreide und andere Handelswaren – verborgen unter den Straßen und Häusern der Stadt.

Auch heute ist der Marktplatz ein lebendiger Mittelpunkt Oppenheims. Rathaus, Tourist-Information und zahlreiche gastronomische Betriebe liegen unmittelbar am Platz. Regelmäßige Märkte und Veranstaltungen knüpfen an seine jahrhundertealte Tradition an. So verbindet sich hier auf besondere Weise Geschichte mit Gegenwart – und aus einem mittelalterlichen Handelsplatz wird bis heute ein Ort der Begegnung.

Hier stehst du genau dort, wo schon vor 1000 Jahren das pralle Leben in Oppenheim tobte.

Damals war der Platz wie ein riesiges, mittelalterliches Einkaufszentrum unter freiem Himmel. Bauern priesen laut ihre Waren an, Handwerker verkauften ihre Erzeugnisse und feine Stoffe, und überall duftete es nach frischem Essen.

Direkt am Platz steht das Rathaus, das mit seinen zackigen Dächern aussieht wie ein kleiner Palast. Früher war das sogar eine echte Münzstätte, hier wurde das eigene Oppenheimer Geld geprägt!

Und wenn ihr ganz genau an die rechte Ecke des Rathauses schaut, entdeckt ihr den dicken Eisenstab: die Oppenheimer Elle, mit der aufgepasst wurde, dass kein Stoffhändler schummelte.

Das größte Geheimnis des Marktplatzes liegt aber direkt unter euren Füßen! Weil der Platz oben für die vielen Waren irgendwann viel zu eng wurde, gruben sie direkt unter dem Marktplatz riesige, unterirdische Keller und Gänge in die Erde, um ihren Wein und ihre Schätze zu lagern. Durch den gläsernen Aufbau auf der linken Seite des Marktplatzes kannst du einen Blick hinunterwerfen.

Der Markt-Platz ist seit sehr langer Zeit der Mittel-Punkt der Stadt.

Und hier haben sie sich getroffen.
Der Platz liegt zwischen 2 Kirchen.
Das sind die Katharinen-Kirche und die Bartholomäus-Kirche.
Vor mehr als 1000 Jahren bekam Oppenheim das Markt-Recht.
Markt-Recht heißt: Hier darf man Waren verkaufen.
Die Händler haben Wein und Getreide verkauft.
Und noch viele andere Dinge.
Auf dem Markt gab es feste Regeln.
Heute ist der Platz immer noch lebendig.
Es gibt einen Wochen-Markt und Feste.
Und Sie können hier gut essen und trinken.

Oppenheim‘s market square has been the town‘s economic and social centre since the Middle Ages.

Situated between St Catherine‘s and St Bartholomew‘s churches, it brings together history and commerce. Since market rights were granted in 1008, it has shaped the town as an important trading place. Merchants sold wine, grain and goods under market peace and according to fixed measures. The ‚Oppenheim ell‘ on the town hall is a reminder of this. Nowadays it’s a lively meeting place, surrounded by the town hall, restaurants and the location of the weekly market and many different festivals.

Depuis le Moyen Âge, la place du marché d’Oppenheim est le centre économique et social de la ville.

Située entre les églises Sainte-Catherine et Saint-Barthélemy, elle allie histoire et commerce. Depuis que la ville a obtenu le droit de marché en 1008, la place fait de la ville un lieu commercial majeur. Les marchands proposaient du vin, des céréales et des produits à des prix fixes et selon des mesures bien définies. L’« aune d’Oppenheim », située près de la mairie, nous le rappelle. La place du marché constitue aujourd’hui un lieu de rencontres animé avec son hôtel de ville, ses restaurants, son marché hebdomadaire et ses fêtes.

De markt van Oppenheim is sinds de middeleeuwen het economische en sociale centrum van de stad.

Gelegen tussen de Katharinenkirche en de Bartholomäuskirche brengt zij geschiedenis en handel samen. Sinds het marktrecht van 1008 bepaalt zij de stad als belangrijke handelsplaats. Kooplieden boden er wijn, graan en goederen aan onder marktvrede en volgens vaste maten. De ‚Oppenheimer el‘ aan het stadhuis herinnert daaraan. Vandaag is de markt met stadhuis, horeca, weekmarkt en feesten een levendige ontmoetingsplek.

RUNDGANG/TOUR 4 - ROUTE

  • Marktplatz (05)
  • Katharinenkirche (01)
  • Frankensteiner Hof (26)
  • Geschlechterbrunnen (29)
  • Dalberger Hof – Villa Frowein (25)
  • Adelshof Wolfskehl-Gemmingen (24)
  • Himmelstreppchen (06)
  • Ruprechtsturm (21)
  • Burgruine Landskron (03)
  • Sackträgerturm (35)
  • Wegekreuz von 1734 (46)
  • Gutleuthaus (30)
  • Deutsches Weinbaumuseum (11)
  • Stadtmauer in der Bädergasse (09)
  • Krötenbrunnen (31)
  • Oppenheimer Elle (05)
  • Rathaus (08)
  • Posthof Thurn & Taxis (37)
  • Kellerlabyrinth (12)

GUT ZU WISSEN

Alle Rundgänge starten zentral in der Altstadt und sind bequem zu Fuß erreichbar.
Dauer: ca. 1,5 bis 2,5 Stunden pro Rundgang

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